Kreisfeuerwehrverband Gießen rät zur Vorsicht an den tollen Tagen

Im Landkreis reiht sich bald Sitzung an Sitzung; den Höhepunkt findet die närrische Saison dann mit den großen Umzügen an den „tollen Tagen“, zum Beispiel in Gießen und Heuchelheim. Damit die pure Lebensfreude nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt der Kreisfeuerwehrverband Gießen Sicherheitstipps für Fastnachtssitzung und Karnevalsumzug:

„Informieren Sie sich im Vorfeld und auch während der Veranstaltung über die Wetterlage. Die Smartphone-App HessenWARN ist hierbei ein hilfreiches Mittel“, sagt Michael Klier, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes.

Kostüme und Masken bestehen oft aus kurzlebigen Materialien. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass sie nicht aus leicht brennbarem Material bestehen.

Eltern kennen die brenzlige Situation nur zu gut: Die Umzugswagen fahren vorbei und es fliegen Kamelle. Die Kinder bekommen große Augen und wollen die Süßigkeiten auf jeden Fall einsammeln. „Das treibt einem schonmal den Schweiß auf die Stirn“, weiß Lothar Theiß, stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Darum ist es besonders wichtig, die Kinder im Auge zu behalten und ausreichend Abstand zu den Festwagen zu halten. Wichtig zu wissen ist auch, dass viele Feuerwehrkräfte ehrenamtlich bei der Absicherung von Karnevalsumzügen helfen. „Bitte unterstützen Sie diese Einsatzkräfte, indem Sie sie nicht bei ihrer Arbeit behindern“, sagt Michael Klier.

Alkohol sollte bei großen Veranstaltungen in Maßen genossen werden, denn Unfälle und Erkrankungen durch Trunkenheit sind die häufigsten Ursachen für Einsätze des Rettungsdienstes im Umfeld von Festveranstaltungen – etwa nach dem Sturz in Glasscherben. Sollte es zu einem Einsatz kommen, ist es wichtig, dass die Rettungswege frei sind. „Parken Sie verantwortungsbewusst, halten Sie die Rettungswege frei“, appelliert Lothar Theiß.

Abschließend noch die Bitte: Sollten Sie ein Feuer, einen Verkehrsunfall oder einen rettungsdienstlichen Notfall bemerken: Alarmieren Sie die Feuerwehr über den kostenfreien Notruf 112. Soziale Medien oder E-Mail sind kein Weg zur schnellen Hilfe!

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.