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KFV Gießen e. V. » Aktuelles

News-Board-Eintrag:
2. Fortbildung der "Sanitäter der Feuerwehr" Lich

News-Kategorien:
Eingestellt von: KFV Redaktion
Eingestellt am: 25.10.2011

Nach dem im Februar diesen Jahres die erste Fortbildung für die "Sanitäter der Feuerwehr" Lich statt fand, konnten Christopher Menges (Rettungsassistent JUH und Einsatzkraft in Muschenheim ) und Carsten Kestawitz (Lehrrettungsassistent DRK und Einsatzkraft in Nieder-Bessingen) am heutigen Samstag erneut 14 Teilnehmer begrüßen.
Bevor man mit den Themen startete wurden die Veränderungen und Entwicklungen seit der letzten Fortbildung angesprochen.
So wurden im September einheitliche Notfallrucksäcke für alle Einsatzabteilungen angeschafft. Dies geschah auf Initiative des "Ärztlichen Leiter Rettungsdienst" - Dr.Simon Little - und mit Unterstützung von der Stadt Lich sowie den Leistungserbringern im Rettungsdienst (Die Johanniter RV Gießen und DRK Rettungsdienst Mittelhessen). In zehn Einsätzen war man seither in die Versorgung eines Notfallpatienten involviert und konnte den Rettungsdienst unterstützen.



Am Vormittag stand dann die "Infrastruktur Rettungsdienst" auf dem Plan. Wo sind die Rettungsmittel stationiert und mit welchem kommt man des öfteren in Berührung? Es galt sich hier einen Überblick zu verschaffen.
Außerdem wurde die "Technische Einsatzleitung Rettungsdienst" mit dem "Organisatorischen Leiter Rettungsdienst" und "Leitender Notarzt"  angesprochen und deren Aufgaben erklärt.



Nach einer kurzen Pause konnte man sich in den Fahrzeugen der Johanniter (Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug) und des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (Rettungswagen) umschauen und so eine interaktive Fahrzeugschau absolvieren.

               

Christopher Menges und Sascha Meyer (Rettungssanitäter beim DRK) übernahmen die Führung, erklärten die Ausrüstungsgegenstände und liesen die Feuerwehrfrauen und -männer alles ausprobieren. So lernte man praktisch den Umgang mit den verschiedenen Fahrtragen und den sogenannten "Spineboards" - den Rettungsbrettern.
So ist sichergestellt, dass die Feuerwehrkräfte den Rettungsdienst noch effizienter und besser unterstützen können.



Frisch gestärkt ging es nach dem Mittagessen zu den praktischen Fallbeispielen. In Trupps von je drei Personen wurden hier realistische Notfälle aus dem "Feuerwehralltag" dargestellt. Dabei konnte man gleich den Notfallrucksack "Typ Feuerwehr Lich" einbinden und kennenlernen. So wurde neben einer Verbrennung bei einem Wohnungsbrand auch eine Hyperventilation bei Aufregung oder der Erschöpfungszustand eines Atemschutzgeräteträgers mit anschließendem Herzkreislaufstillstand dargestellt und von den Sanitätern abgearbeitet.



Neben der Erstversorgung wurde auch die Übergabe an den eintreffenden Rettungsdienst sowie die Einsatzdokumentation durchgesprochen. In einer Übungsnachbesprechung wurde konstruktive Kritik geübt um einen Lerneffekt zu erzielen.



Nach sechs Stunden intensiver Ausbildung zeigten sich alle Beteiligten sehr zufrieden. Die nächste Fortbildung im Frühjar 2012 ist bereits fest eingeplant.

Die Feuerwehr Lich bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Kollegen der Johannitern und des Rettungsdienst Mittelhessen für die freundliche Unterstützung!  


Foto und Text: Carsten Kestawitz

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