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Kreisfeuerwehrverband Gießen klärt über Gefahrenvorbeugung und richtiges Verhalten bei einem Wohnungsbrand auf

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Eingestellt von: KFV Redaktion
Eingestellt am: 04.09.2017

Frank Müller, Kreisfeuerwehrverband GießenEs ist der Alptraum vieler Menschen: Die Wohnung brennt! Michael Klier (Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen e.V.) und Frank Müller (stellvertretender Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gießen e.V. und Gemeindebrandinspektor in Buseck) geben Tipps zur Gefahrenvorbeugung und zum richtigen Handeln im Notfall. „Wichtig ist es, möglichst die Ruhe zu bewahren. Damit das gelingt hilft es, sich bereits vorher über den Fluchtweg und die Bedienung des Feuerlöschers zu informieren“, rät Michael Klier. „Kümmern Sie sich um Ihre Sicherheit, bevor ein Notfall eintritt. Diese Zeit ist sinnvoll investiert“, ergänzt Frank Müller.



Was kann ich tun, damit ein Wohnungsbrand gar nicht erst entsteht?

„Grundsätzlich ist es am Wichtigsten, dass offenes Feuer, wie zum Beispiel brennende Kerzen, Zigarettenglut, offene Kamine und Kochstellen sowie Lötlampen in der Wohnung niemals unbeaufsichtigt bleiben“, erklärt Michael Klier.  Außerdem sollten keine größeren Mengen leicht brennbarer Materialien auf dem Balkon gelagert werden.



Was kann ich tun, damit ein Brand möglichst frühzeitig erkannt und Hilfe durch die Feuerwehr schnellstmöglich erfolgen kann?

Rauchmelder sind nützliche, kleine und unauffällige Lebensretter, die es kostengünstig im Handel zu kaufen gibt. Sie sollten regelmäßig überprüft und betriebsbereit gehalten werden. Zudem ist es in Hessen seit dem 01.01.2015 Pflicht, dass Wohnungs- und Hauseigentümer in selbstbewohntem und vermietetem Wohnraum Rauchmelder installieren. Fehlende oder defekte feuerwehrtechnische Einrichtungen sollten der Hausverwaltung gemeldet werden. Brand- und Rauchschutztüren dürfen nicht blockiert Michael Klier, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Gießenwerden, so dass eine Ausbreitung des Feuers und des Rauches verhindert wird. Das gleiche gilt für Flucht- und Rettungswege. „Flucht- und Rettungswege sollte man sich unbedingt einprägen. Das hilft, um im Brandfall Ruhe zu bewahren“, weiß Michael Klier. Damit die Feuerwehr möglichst nah an den Einsatzort ranfahren kann, sind die Anfahrtswege unbedingt freizuhalten.



Wie verhalte ich mich, wenn die Wohnung brennt?

„Ruhe bewahren, das Gebäude über die ausgewiesenen Flucht- und Rettungswege verlassen und dabei niemals den Aufzug benutzen“ rät Michael Klier.  „Nie durch Feuer und Rauch flüchten und am besten am Fenster oder Balkon auf sich aufmerksam machen“, ergänzt Frank Müller. Im Notfall zählt jede Sekunde. Deshalb muss der Notruf unter 112 möglichst frühzeitig abgesetzt werden. „Ein Löschversuch sollte nur dann unternommen werden, wenn das gefahrlos möglich ist. Ansonsten auf das Eintreffen der Feuerwehr warten und deren Anweisungen befolgen“ sagt Michael Klier.

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